E-Bike Elektrofahrrad

Kaufberatung für unentschlossene Elektrofahrradfans

Wer für sich selbst einen guten Dienst erweisen und seine Lebensqualität erhöhen möchte, könnte es durchaus einmal mit einer umweltfreundlichen Mobilität per Elektrobike versuchen.

Ein markantes Unterscheidungsmerkmal zwischen den traditionellen Fahrrädern und ihren technischen Weiterentwicklungen stellen neben den elektrischen Antriebsmotoren die Energiespeicher dar. Für die Bereitstellung elektrischen Stroms für das Nutzen des Elektromotors werden Akkus eingesetzt, die in ihrer Bauweise und ihrem Wirkprinzip den Batterien stark ähneln. Für die energiebezogene Ausstattung von Elektrobikes kommen unterschiedliche Batteriesysteme und variierende Wirkprinzipien zum Einsatz.

Für die ganz unentschlossenen Fahrradfreunde, die auf ein Elektrofahrrad umsteigen möchten, können einige Kauftipps unter Umständen ganz hilfreich sein. Recht sinnvoll kann es manchmal sein, einfach einmal eine kurze Probefahrt mit einem Pedelec oder einem Elektrobike zu unternehmen, um sich von den tollen Fahreigenschaften dieser Velos zu überzeugen. Die Probefahrt kann zudem auch ganz nützlich sein, um sich das individuell passende Gefährt auszuwählen, denn Elektrofahrrad ist nicht gleich Elektrofahrrad.

Grundsätzlich werden von den Händlern zwei Kategorien an Elektrofahrrädern angeboten:

☻ Die E-Bikes gelten als Mofas, weil ein manuell zu betätigender Gasgriff zur Verfügung steht. Sie basieren auf dem Zuschalten des Antriebsmotors bei Bedarf. Ansonsten arbeiten diese mit Muskelkraft.

☻ Die Pedelecs unterschiedlicher Bauformen und Leistungvermögen sind so konzipiert, dass das Zuschalten des Motors automatisch mit dem Treten der Pedale erfolgt. Im Gegensatz zu den E-Bikes fungiert der Elektroantrieb nicht als technische Unterstützung.

Nachdem diese Auswahlhürde erst einmal genommen ist, geht es darum, sich mit den technischen Ausstattungen etwas vertraut zu machen. Diese bestimmen in nicht ganz unwesentlichem Umfang die Einsatzmöglichkeiten und den zu erwartenden Fahrkomfort.

Die bislang angebotenen Bauserien der Elektrofahrräder und Pedelecs werden entweder serienmäßig mit einer vorderradbezogenen Naben- oder Kettenschaltung ausgeführt. Die Muskelkraft ist hierbei unbedeutend.
Vorteil: Rekuperation (Rückgewinnung von Antriebsenergie) bis zu maximal 10%

Eine andere Kategorie der E-Bikes oder Pedelecs funktioniert mit einem Antriebsmodul am Hinterrad, welches ohne Muskelkraft nicht betriebsfähig ist. Eine Nabenschaltung ist bei dieser Antriebsweise ausgeschlossen.
Vorteile: Rekuperation bis zu 10% ist realisierbar, hohe Traktion auf glatten Unterböden

Als dritte Variante werden Elektrofahrräder mit einem sogenannten Zentral- oder Mittelmotor zur hergestellt, die sowohl den Einbau einer Naben- als auch einer Kettenschaltung begünstigen. Mit einem integrierten Mittelmotor kann keine Rückgewinnung von Antriebsenergie gewährleistet werden.
Vorteile: ausgeglichenes Fahrverhalten auf unterschiedlich beschaffenen Straßen, Kompaktheit und geringe Störanfälligkeit

Bei der Anschaffung eines Elektrofahrrades sollte zudem ein besonderes Augenmerk auf:

- Den passenden Rahmen
- Den Typ des Rades und die Art des Akkus
- Das Gewicht des Rades (es sollte sich noch tragen lassen und möglichst nicht mehr als 30 kg wiegen)
- Das Fahrverhalten an Steigungen
- Reparaturmöglichkeiten und sonstige Serviceleistungen (möglichst in der Nähe)
- Herausnehmbare oder fest installierte Akkus
- Nachrüstsätze für Elektrofahrräder
- Reichweiten der Akkus
gelegt werden.

Darüber hinaus sind diverse Kosten für die Unterhaltung der Fahrräder einzuplanen. Es geht hierbei hauptsächlich um die Fahrzeugversicherungen, die finanziellen Aufwendungen für den Verbrauch an elektrischem Strom sowie Wartungs- und Reparaturkosten. Erwähnenswert wären zudem die Sortimente an Zubehör und Ersatzteilen.

Einsatzmöglichkeiten der Elektrofahrräder

Die Einsatzmöglichkeiten für die Elektrofahrräder sind zwar schon jetzt recht umfangreich. In Zukunft werden diese Vehikel jedoch noch weitaus größere Verwendungszwecke finden und einen enormen Beitrag für eine saubere und gesunde Umwelt leisten.

Durch die permanente Verbesserung der Technik und des Fahrkomforts lassen sich immer mehr Zielgruppen erschließen. Verschiedene Personenkreise ganz unterschiedlicher Jahrgänge entdecken nach und nach die tollen Vorzüge der Elektrofahrräder und entschließen sich für einen Kauf. Nicht nur die überaus wirtschaftliche Nutzung und Unterhaltung der Elektrovelos, sondern auch der besondere Fahrspaß ist es, welcher immer mehr Anhänger findet.

Radsport mit dem Elektrofahrrad
Für das die ambitionierten Anhänger des Radsports eröffnen sich mit dem Elektrofahrrad viele neue Möglichkeiten, welche das Training bereichert und effizienter bewerkstelligen lässt. Durch das Betätigen des Elektromotors können unterwegs Kraftreserven mobilisiert werden, welche die Bewältigung einer längeren Distanz unterstützen. In Abhängigkeit vom körperlichen Leistungsvermögen und der eigenen Konditionen kann der Elektromotor wieder abgeschaltet und die Muskelkraft eingesetzt werden.

Ausgiebige Radtouren für fahrradbegeisterte Seniorinnen und Senioren
Rüstige ältere Menschen, die sich durchaus fit fühlen, sich mit einem Fahrrad zu bewegen, aufgrund körperlicher Einschränkungen dies jedoch nicht mit einem normalen Fahrrad umsetzen können, haben mit einem Elektrofahrrad ein ideales Fortbewegungsmittel gefunden. Durch das Einschalten des zusätzlichen Antriebs können intensive körperliche Anstrengungen vermieden werden. In diesem Zusammenhang kann der Zusatzantrieb bergan durchaus das Treten der Pedale abnehmen. Auch körperlich behinderte Menschen, die sich gern mit Rad fortbewegen möchten, werden von den erstaunlichen Vorteilen der Elektrobikes profitieren und mehr Lebensqualität erhalten.

Alternatives Fortbewegungs- und Transportmittel für junge Familien
Elektrofahrräder befördern nicht nur den Radfahrer selbst, sondern auch diverse Lasten. Für diesen Zweck können an entsprechenden Kupplungsvorrichtungen leichte, tragsichere Transportanhänger befestigt werden. In diesen Anhängern können je nach Bauart entweder Gegenstände oder die Kinder sicher befördert werden. Die Elektrofahrräder sind durchaus so antriebsstark, dass ein Kinderanhänger problemlos mitgezogen werden kann. Dies erspart den Eltern den Einsatz des Autos und hält zudem fit. Kurze und mittlere Distanzen sind mit dem Elektrofahrrad für diese Personengruppen überaus effektiv und kostengünstig zu bewältigen.

Praktische Mobilität für berufstätige Menschen
Sich zur „Rushhour“ durch die Stadt zu bewegen, ist für viele Personen ein Unterfangen, welches ihnen schon Kopfschmerzen bereitet, wenn sie mit einem Auto unterwegs sind. Diesem Problem kann Abhilfe zuteilwerden, wenn das Fahrzeug zu Hause bleibt und die Arbeit mit dem Elektrofahrrad erreicht wird. Elektrovelos gehören deshalb in einer ganzen Reihe viel befahrener, enger Innenstädte zum üblichen Straßenbild. Sie sind wendig und beschleunigen ausreichend, um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu behindern. Darüber hinaus fahren sie leise und vor allen Dingen ohne Abgase.

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